"Ein erschreckendes Bild", kommentierte der CDU-Abgeordnete Rainer Genilke am Montag. Er forderte die rot-rote Koalition auf, hier "endlich ernsthaft aktiv zu werden" und ihre Förderpolitik anzupassen, da sonst die Abwanderung von Unternehmen drohe.
Die Potsdamer Staatskanzlei wies die Vorwürfe zurück. Der ungenügende Ausbau in dünn besiedelten Regionen des Landes resultiere aus einer mangelnden Wirtschaftlichkeit, wenn es für ein aufwendiges Projekt zu wenige Nutzer gebe, sagte Regierungssprecher Thomas Braune. Die finanzielle Lücke lasse sich auch mit Fördermitteln nicht stopfen. Stattdessen setze die Regierung auf Alternativangebote wie Richtfunkstrecken oder gebündelte ISDN-Leitungen, die auch angesiedelten Unternehmen eine ausreichende Versorgung bieten würden.